NGO Observer ist ein Projekt, um das zivilgesellschaftliche Engagement zu stärken, indem kritikwürdiges Verhalten einzelner Nichtregierungs-Organisationen in den Blick genommen wird. Ein besonderer Fokus wird dabei auf die Kommunikationsstrategie von NGOs gelegt, auf ihre Nähe zu staatlichen Einrichtungen und auf ihre Finanzierung.

Unsere Grundsätze und Prinzipien

Zivilgesellschaftliches Engagement ist die wichtigste Grundlage einer freien und offenen Gesellschaft. Es ist von vitaler Bedeutung für unser Gemeinwesen, dass es Nichtregierungs-Organisationen gibt wie „Arbeiterkind“, „Ärzte ohne Grenzen“, „Bund der Steuerzahler“ sowie eine schier unzählbare Menge an kleinen Vereinen und Initiativen, die sich einsetzen für Umweltschutz, Kinderbetreuung, Kontrolle der Politik, Integration von Migranten, Erhalt von Kunstdenkmälern und vieles mehr.

Die Arbeit, die viele Frauen und Männer auf diesem Gebiet leisten, ist ein Zeichen gelebter Solidarität, gerade weil sie auf freiwilliger Basis passiert. Ihr Engagement stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Auf vorbildliche Weise bringen sie die gegenseitige Verantwortung zum Ausdruck, die sie empfinden im Blick auf das Miteinander in unseren Stadtvierteln, Regionen und Ländern, in Europa und in der Welt.

Viele Organisationen verfolgen ihre Ziele mit großer Leidenschaft. Die Beteiligten stecken Geld und Zeit in ihre Projekte, die ihnen oft sehr stark am Herzen liegen. Doch auch für freiwillig engagierte Menschen gilt: Unsere freie und offene Gesellschaft lebt von dem Respekt, den wir einander entgegenbringen, von der Bereitschaft, andere Meinungen zu tolerieren, und von dem Willen zum friedlichen und gedeihlichen Zusammenleben. Dies darf keinen Partikularinteressen geopfert werden, mögen sie auch subjektiv noch so wichtig und richtig erscheinen.

Eine überwältigende Zahl der in Deutschland tätigen Nichtregierungsorganisationen sind vorbildlich in ihrer Kommunikationsweise und sehen sich als Teil eines gesamtgesellschaftlichen Diskurses. Leider gibt es jedoch auch eine Reihe von Organisationen, die sich nicht an die bewährten Spielregeln des Miteinanders halten, sondern in Auftritt und Kommunikation den gesellschaftlichen Zusammenhalt gefährden statt ihn zu stärken. Häufig gehen diese Angriffe auf die Regeln des Diskurses in einer freien und offenen Gesellschaft auf die Führungsebene der Organisationen zurück, während Ehrenamtliche und Freiwillige weniger politisiert sind.

Das Ziel von NGO Observer

Das Ziel dieses Wiki-Projekts ist es, das zivilgesellschaftliche Engagement zu stärken, indem kritikwürdiges Verhalten einzelner Nichtregierungs-Organisationen in den Blick genommen wird. Nicht jeder, der sich das Etikett umhängt, passt auch wirklich in den Kreis der Frauen und Männer, die daran mitarbeiten, die Welt zu einem besseren Ort zu machen.

Drei Kriterien gilt dabei unser besonderes Augenmerk:

– Nichtstaatliche Organisationen sehen ihr Ziel darin, Brücken innerhalb einer Gesellschaft zu bauen und nicht einzelne gesellschaftliche Gruppen gegeneinander in Stellung zu bringen.

– Nichtstaatliche Organisationen setzen auf freiwillige Kooperation und Überzeugungsarbeit anstatt auf den Zwang, den staatliche Stellen ausüben.

– Nichtstaatliche Organisationen belasten nicht das Portemonnaie der Steuerzahler, sondern sorgen selber für ihre Finanzierung.

In unserem Wiki finden sich Nichtregierungs-Organisationen, die einem oder mehreren dieser Kriterien nicht entsprechen.

Was wir nicht machen

Wir verbreiten keine Falschmeldungen. Sollten Sie dennoch eindeutige Fehler finden, bitten wir Sie, sich sofort an uns zu wenden, damit wir sie korrigieren können.
Wir konstruieren keine Zusammenhänge, wo sie sich nicht nachweisen lassen.
Wir verzichten auf Darstellungen, die nach dem Schema „Schuld durch Assoziation“ verfahren.
Wir unterstellen keine finsteren oder bösen Motive, da wir keinerlei Einschätzungen über die Motivation von Menschen vornehmen können, die wir nicht persönlich kennen.
Wir greifen grundsätzlich keine Personen an und bringen keinerlei ad-hominem-Argumente.
Wir arbeiten nicht auf Auftrag und Zuruf außenstehender Personen, Unternehmen oder Verbände hin.

Was wir machen

Wir präsentieren klar belegbare Fakten in dem Zusammenhang, in dem sie Sinn ergeben und nicht zu nicht nachweisbaren Vermutungen führen können.
Wir sammeln kritische Stimmen aus seriösen Quellen. Dazu gehören die gängigen deutschen Medien wie Zeitungen, Zeitschriften, privater und öffentlich-rechtlicher Rundfunk sowie Behörden und Organe der Rechtspflege. Für die Richtigkeit der Inhalte stehen die jeweiligen Urheber ein.
Wir bieten mit unserem Wiki eine Übersicht über Organisationen, die nach unseren Kriterien kritikwürdiges Verhalten an den Tag legen. Wir erheben dabei weder den Anspruch auf Vollständigkeit noch auf Unparteilichkeit.